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In knapper Form erklärt – Die Vielzahl der arbeitsrechtlichen Grundlagen in den bayerischen Diözesen ist für die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr verwirrend. In der neuen Rubrik „Arbeitrechtliche Grundlagen“ werden alle relevanten arbeitsrechtlichen Ordnungen aufgeführt. Zusätzlich werden die Ordnungen in knapper Form erklärt und auf ihre Funktion im Gesamtgefüge des kirchlichen Arbeitsrechts in den bayerischen Diözesen dargestellt.

Handhabung zur Reduzierung der Unterrichtspflichtzeit – Einige wenige Religionslehrer, die als FH-AbsolventInnen Religionsunterricht an beruflichen Schulen erteilen, haben 1998 von einer Übergangsregelung der KODA Gebrauch gemacht: Anstelle der Vergütung BAT II entschieden sie sich, die Vergütung BAT IV a bei gleichzeitiger verringerter Stundenzahl beizubehalten. Das Bayerische Kultusministerium hat eine Bestimmung erlassen, nach der ab dem Schuljahr 2007/2008 FH-AbsolventInnen den DiplomtheologInnen gleichgestellt werden und dass sie anstelle von 28 jetzt 25 Wochenstunden halten müssen. Das führt dazu, dass bei den von der Übergangsregelung betroffenen Religionslehrer ab 1.9.2007 das Vergleichsentgelt neu berechnet wird. Es kommt zu einem höheren Entgelt.

KODA-Studientag – Einen Studientag zum Thema „Dritter Weg in den bayerischen Diözesen“ hält die Bayerische-Regional-KODA ab. Ziel ist es, die eigene Reflexion über die rechtlichen Grundlagen zu ermöglichen. Extrene Fachleute, die innerhalb des bayerischen KODA-Systems Funktionen wahrnehmen, werden Impulse setzen, die in Arbeitsgruppen erörtert werden. Die Ergebnisse werden in der Bayerischen Regional-KODA weiter besprochen. Sie werden gegebenenfalls bei einer Novellierung der KODA-Ordnung Berücksichtigung finden. Der Studientag findet am 17. Oktober 2007 anlässlich der 135. Vollversammlung in Augsburg statt. kodakompass wird über die Ergebnisse ausführlich berichten.

Lehrkräfte an Schulen in kirchlicher Trägerschaft – Neu gefasst wurde das geltende Arbeitsvertragsrecht für Beschäftigte als Lehrkraft an Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Auf den Vollversammlungen der Lehrerkommission seit Februar 2007 wurden die entsprechenden Beschlüsse gefasst. In Zukunft ist die Beamtenbesoldung des Freistaats Bayern „Referenztarif" für die Lehrervergütung aller angestellten Lehrkräfte an Schulen in kirchlicher Trägerschaft.

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Frage: "Ich bekomme meine Rente und mein Arbeitgeber zahlt in die Zusatzversorgungskasse. Brauche ich da noch eine zusätzliche Altersvorsorge?"

Infos zum Urlaub – "Wo finde ich die Regelungen zum Urlaub? Bevor meine KollegInnen in Urlaub gehen, müsste ich wissen, bis wann ich meinen Resturlaub dieses Jahres angetreten haben muss." - "Muss ich eigentlich den ganzen Jahresurlaub in den Sommerferien nehmen?" - "Was passiert, wenn ich im Urlaub krank werde, kann ich dann die Urlaubstage nachholen?"

Frage: „Ich habe doch Anspruch auf 83 % Netto in Altersteilzeit?“

Frage: „Kann ich wegen eines Geschenks gekündigt werden?“

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Dienstgebervertreter Bistum Augsburg – Domvikar Msgr. Michael Weihmayer, Personalrefent für Ständige Diakone und pastorale Laienmitarbeiter/-innen im Bistum Augsburg, ist seit 1. September 2007 neues Mitglied der Bayerischen Regional-KODA.

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Dienstgebervertreter Bistum Passau – Dr. Klaus Metzl, Generalvikar des Bistums Passau, ist seit 1. August 2007 neues Mitglied der Bayerischen Regional-KODA.

Mit den Juli-Bezügen – Alle Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des ABD fallen, erhalten mit dem Juli Entgelt eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro. Die „Tarifautomatik“ im ABD sichert den Kirchenmitarbeitern die Gleichstellung mit den Angestellten im Öffentlichen Dienst der Kommunen. Teilzeitbeschäftigte erhalten die Einmalzahlung anteilig, Auszubildende bekommen 100 Euro brutto gut geschrieben.

Kinderkomponente: Schiedsstelle angerufen – Nach Ende der 134. Vollversammlung der Bayerischen Regional-KODA beschloss die Mitarbeiterseite die Einleitung eines Schiedsverfahrens zum Thema „Kinderkomponente“ innerhalb der vorgesehenen 4-Wochen-Frist. Im ersten Verfahren muss ausschließlich festgestellt werden, ob es sich bei dieser Frage um ein „unabweisbares Regelungsbedürfnis“ handelt. Nur wenn dieses festgestellt wird (und ggf. vom Kirchlichen Arbeitsgericht bestätigt wird), kann in einem zweiten Verfahren eine inhaltliche Entscheidung zur Kinderkomponente getroffen werden.

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